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(Symbolbild: Anruf (c) Pexels)

Zürich. Im Jahr 2020 ist es alleine im Kanton Zürich zu mindestens 50 vollendeten Betrugsfällen gekommen, bei denen die Täter den Erstkontakt am Telefon herstellten und über zwei Millionen Franken erbeutet haben. Die Polizei schätzt die Dunkelziffer fünfmal höher ein. Die Kantonspolizei Zürich konnte durch intensive Ermittlungsarbeit im Jahr 2020 22 sogenannte „Abholer“ stellen, die das deponierte Geld bzw. die Wertsachen von den Opfern übernehmen wollten.

Die Täter geben sich nicht selten als Polizisten und Polizistinnen aus und entwickeln ständig neue Vorgehensweisen.

Besonders perfide ist eine derzeit gängige Masche, bei der die Telefonbetrüger vorgeben, beim eBanking bzw. gleich bei Onlineüberweisungen „helfen“ zu wollen und sich dabei mitunter über Fernwartungssoftware Zugriff auf die Online-Bankkonten der arglosen Opfer verschaffen.

Die Telefonbetrüger und -betrügerinnen agieren aus dem Ausland und geben sich als vertrauenswürdige Person aus; nach einer glaubhaft erzählten Geschichte; im Gespräch bauen sie dann großen psychischen Druck auf und lösen ein „Gefühl der Verpflichtung“ aus.

Sobald die Opfer bereit seien, Geld und Wertgegenstände an die Betrüger zu übergeben, wird ein sogenannter „Abholer“ gesandt, der diese übernehmen soll.

Die Kantonspolizei Zürich warnt

Die Kantonspolizei Zürich rät zu gesundem Misstrauen bei Anrufen unbekannter. Mit Hilfe des sogenannten Call-ID-Spoofings können jegliche Nummern auf dem Telefondisplay der Angerufenen angezeigt werden; dies ist somit heutzutage auch kein Indiz mehr dafür, von welcher Stelle die Anruferin oder der Anrufer sein soll.

Ältere Menschen sollten von ihrem Umfeld sensibilisiert werden und sich bei Zweifeln an Vertrauenspersonen wenden.

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Von Redaktion

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