Dr. Wu Zunyou (c) Peking Universität auf Youtube 2022
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Volksrepublik China. Am Freitag, den 27. Mai 2022, hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Herrn Dr. Wu Zunyou mit dem Nelson-Mandela-Preis für Gesundheitsförderung ausgezeichnet.

Im Rahmen der 75. Weltgesundheitsversammlung in Genf, Schweiz, wurde an diesem Tag der Chefepidemiologe des chinesischen Zentrums für Seuchenkontrolle und -prävention für seine Pionierleistungen in der HIV/AIDS-Prävention gewürdigt.

Wus Arbeit zur Eindämmung von HIV/AIDS- und Covid19-Infektionen

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Wu Zunyou, Chefepidemiologe des chinesischen Zentrums für Seuchenkontrolle und -prävention, auf der 75. Weltgesundheitsversammlung am 27. Mai 2022 mit dem Nelson-Mandela-Preis für Gesundheitsförderung ausgezeichnet. Diese umfasste laut des Nachrichtenportals China Global Television Network (news.cgtn.com) die Einrichtung von Outreach-Programmen unter SexarbeiterInnen und Chinas erstem Nadelaustauschprogramm sowie der ersten groß angelegten Opioid-Ersatztherapie. Diese Maßnahmen hätten zu einem deutlichen Rückgang der HIV-Infektionen unter DrogenkonsumentInnen geführt.

Wu hätte seit Januar 2020 auch einen Beitrag zur Prävention und Kontrolle der COVID19-Pandemie geleistet. Er und sein Team haben die Aufgabe, wissenschaftliche Grundlagen für politische Entscheidungsträger bereitzustellen und das Wissen über die Krankheit COVID19 in der Öffentlichkeit bekannt zu machen. Wu sagte bei der Entgegennahme des Preises:

Die Gesundheitsförderung in den wichtigsten Bevölkerungsgruppen muss fortgesetzt werden.

Völlig fehlgeleitete Ideologien und Maßnahmen

Bei dieser Aussage stellt sich zunächst die Frage, wieso nur die „wichtigsten Bevölkerungsgruppen“ von Gesundheitsförderung profitieren soll und wer bestimmt, wer zu den „wichtigsten Bevölkerungsgruppen“ gehören soll.

Im Hinblick auf die Tatsache wirkt dieses Szenario der Auszeichnung des Dr. Wu völlig bizarr, da in der Volksrepublik China seit jeher große Teile der Bevölkerung systematisch misshandelt und benachteiligt werden. In chinesischen Städten werden derzeit Millionen Menschen eingesperrt und zwangsisoliert sowie auf Covid19 routinemäßig zwangsgetestet. JournalistInnen werden systematisch sabotiert und benachteiligt, wenn sie deren Arbeit überhaupt überleben. Auf offener Straße werden zur Eindämmung von Covid19 – einem Erkältungsvirus – auch Haustiere eingefangen bzw. den Besitzern entrissen und getötet.

Selbst unterstellt, die in China veranlassten Maßnahmen hinsichtlich des Covid19-Virus wäre in China nicht völlig entartet, gefährlich für die Gesundheit und unsozial, stellt sich unter der Gesamtwürdigung der menschenfeindlichen Zustände in China die Frage, wieso ein angeblicher Gesundheitsförderer wie Wu dafür einen solchen Preis verliehen bekommen soll. Hätte er an die Entscheidungsträger in der Politik appelliert, Menschenrechte zu wahren und die gesundheitsschädlichen Maßnahmen auf ein angemessenes Maß herabzusetzen, wäre dies noch nachvollziehbar, aber dies tut er ja nicht.

Wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) nun darauf kommt, für sadistische Zwangstestungen und -isolationen zur Eindämmung eines Erkältungsvirus einen Preis an eine für die Gesundheit der chinesischen Bevölkerung verantwortliche Person zu übergeben, ist weder logisch nachvollziehbar, noch an Absurdität zu übertreffen.

Wu erwähnte bei der Entgegennahme des Preises, dass die Vorbeugung und Bekämpfung von COVID-19 eine große Verantwortung darstelle.

Gesundheitsschädliche Maßnahmen indirekt als gesundheitsfördernd dargestellt

Eine Person und Organisation, die sich wirklich für die Gesundheit der Menschen interessiert, würde niemals derzeitige Zustände in China und insbesondere Maßnahmen dulden, geschweige denn, eine verantwortliche Person dafür auszeichnen. Ein Erkältungsvirus kann gar nicht annähernd so schädlich sein, wie Zwang im medizinischen Bereich, ungerechtfertigte Freiheitsberaubung und landesweite angsteinflößende Propaganda.

Uyghurische Minderheiten werden in China seit 2014 systematisch gefoltert, ausgebeutet und getötet. Millionen Menschen, die als zweites oder weiteres Kind während der 1-Kind-Politik in China geboren wurden, haben heute immer noch keine Rechte und ihnen werden u. a. Bildung, Ausweise und Sozialleistungen verwehrt. Sie werden weiterhin gesellschaftlich geächtet.

Es liegt nahe, dass die Weltgesundheitsorganisation und die chinesischen Verantwortlichen zusammenarbeiten, um mit diesem Preis den Schaden der ungerechtfertigten Covid19-Maßnahmen in der Volksrepublik China zu maskieren.

Soll die Öffentlichkeit mit dieser Auszeichnung etwa manipuliert werden zu glauben, dass die in China angewandten ungerechtfertigten, gesundheitsschädlichen und Grundrechte beschneidenden Maßnahmen gesundheitsfördernd sind?

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Von Redaktion

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